Revision Spannzangenfutter

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In den letzten Wochen hatte ich immer wieder festgestellt, dass das Spannzangenfutter teilweise sehr schwergängig war. Also stand nun eine kleine Revision an.
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Der Camlock Flansch wurde demontiert und schon kamen die ersten kleinen Späne zum Vorschein.
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Da das Futter gekapselt ist, waren diese Späne nicht der Grund für die Schwergängigkeit.
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Der nächste Schritt war die Demontage des Futters. Beide Hälften wurden bei der ersten Montage durch einen Körnerpunkt gekennzeichnet. Somit ist sichergestellt, dass das Futter immer in der gleichen Konstellation wieder zusammengebaut wird.
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Bei der Demontage kam ein Passstift zum Vorschein. Ich hätte mir also damals die beiden Körnerpunkte sparen können. Weiterhin war erkennbar, dass keine Späne im Futter vorhanden waren. Das Fett sah jedoch nicht mehr so vertrauenswürdig aus.
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Alle Gleitflächen waren fast trocken. Somit war klar, wieso das Futter schwergängig war.
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Nur der Zahnkranz war noch einigermaßen gut geschmiert. Hier hatte ich Hochtemperatur-Kupferpaste getestet. Diese Paste scheint, auch bei höheren Drehzahlen, zu halten.
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Nachdem alle Teile mit Petroleum gereinigt waren, wurden diese in umgekehrter Reihenfolge wieder montiert. Die Schmierung übernimmt ein Lithium verseiftes Merhzweckfett. Ohne Werbung machen zu wollen .... das LM47 von LIQUIMOLY schien mir die richtige Wahl zu sein.
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Abschließend wurde der Futterkörper wieder auf Rundlauf zum CAMLOCK Flansch ausgerichtet. 1/100mm ist für meine Hobbymaschine ausreichend.

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